Schützenverein Kirchdorf
Die Chronik im Zeitraffer
(belegt durch Auszüge aus dem Protokollbuch)

Ein Protokoll für die Zeit bis 1919 ist zwar nicht vorhanden, aber unser Ehrenpräsident Hermann Brandes weiß noch einiges über die Anfänge des Schützenvereines zu berichten:

1907 fanden sich junge Männer aus Kirchdorf, Scharringhausen und Bahrenborstel zusammen, um den Schützenverein Kirchdorf zu gründen. Den ersten Vorstand bildeten Wilhelm Schröder-Bente, Hermann Kemmann, Wilhelm Stöver und Otto Ihlo. Als erster König wurde Wilhelm Schröder-Bente ohne Schießwettbewerb eingesetzt und die erste ausgeschossene Majestät war Wilhelm Stöver. Damals erfolgte das Königsschiessen noch mit dem Vorderlader, der mit Bleikugeln geladen wurde. Der Schießstand auf Rüters Kamp wurde erst 1911 gebaut. Vorher hatte man das Schießen auf einer provisorischen 100m Bahn am Wallberg veranstaltet. Der erste König auf Rüters Kamp war Adolf Gubert und als Letzter hatte 1997 Henry Könemann die Ehre inne, Schützenkönig auf Rüters Kamp sein zu dürfen. Hermann Kemmann konnte am zweit längsten in der Vereinsgeschichte als Schützenkönig amtieren, da zwischen 1914 und 1919 aufgrund des Krieges kaum Vereinsaktivitäten stattfanden. Mit der Königswürde erhielt er beste Schütze damals ein Preisgeld zwischen 50000 und 100000 Reichsmark. Des Weiteren gab es einen so genannten Vereinsboten, für dessen Arbeit ein Tagesentgeld von 4000 Reichsmark aufgebracht werden mussten.

Das erste Protokoll

Protokoll einer Schützenversammlung am 09.06.1919

Erschienen waren 50 Mitglieder. Der stellvertretende Vorsitzende H. Wolter eröffnete um 4 Uhr die Versammlung. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt. Als Präsident wurde der Kamerad Adolf Gubert gewählt. Als Schriftführer Otto Ihlo, als Stellvertreter Fritz Dreyer. Als Kassierer Carl Nachtigall, als Stellvertreter Heinrich Thiermann. Kommandeur August Dreyer, als Stellvertreter H. Kemmann. Die seit 1915 verstorbenen und auf dem Feld der Ehre gefallenen Kameraden ließ der Vorsitzende durch Erheben von den Sitzen ehren. Von 19 soll wieder ein Beitrag erhoben werden a Mann 2 Mark. In der Sulinger Kreiszeitung soll ein Nachruf der gefallenen Kameraden gewidmet werden. Die Reparatur der Scheibenstände soll Paul Hohmuth und Friedrich Nordbrink übernehmen und zwar im Laufe nächster Woche. Das Schützenfest hat dieses Jahr Nachtigall nach dem alten Modus 2 Tage. Am 17. August findet Schießsonntag statt. Müller erhält für Scheiben Anzeigen pro Nachmittag 5 Mark. Eintrittsgeld für neue Mitglieder soll 5 Mark betragen und bedingt ein Alter von mindestens 18 Jahren aus. Da sonst nichts vorlag wurde Versammlung geschlossen.

Auszug aus dem Protokoll vom 17.05.1920
Auch sind während des Festes auf allgemeinen Wunsch keine neuen Mitglieder aufzunehmen. Das Eintrittsgeld zum Verein ist auf 10 Mark festgesetzt. Als Tanzordnung soll folgendes gelten: Gegenseitiges tanzen der Herren, ebenfalls das Tanzen mit Kopfbedeckung und Cigarre ist verboten. Für den Schützenkönig ist als Prämie 150 Mark für 1920/21 festgelegt.

Auszug aus dem Protokoll vom 25.01.1922
Der Vorsitzende bringt zum Vorschlag, ob im Winter ein Ball stattfinden soll, durch Stimmenmehrheit wird beschlossen, das im Winter 1922 ein Ball stattfinden soll.

Auszug aus dem Protokoll vom 29.01.1927
Es wurde dann über die Abhaltung unseres diesjährigen Balles abgestimmt, das Resultat Nein, wir wollen keinen Ball. Das Fest soll wieder auf unserem alten Platz stattfinden, auf Rüters Kamp. Der Wirt muss zwei Zelte stellen von mindestens 10m x 20m. Das Katerfrühstück darf nicht über 1,50 Mark kosten. Die Musik erhält Moritz Koop. Er muss für beide Tage acht Mann stellen mit Selbstbeköstigung. Der Verein bezahlt pro Mann 29 Mark.

Auszug aus dem Protokoll vom 14.02.1930
Es wurde beschlossen, die Fahne bei M. Fleck in Hamburg zu bestellen. Preis 475 Mark

Nachtrag vom 09. und 10.06.1930
Am Himmelfahrtstage wurde um der festgesetzten Zeit angefangen mit dem Königschießen. Zur Unterhaltung beim Schießen sorgte der Posaunenchor, welcher sich aufopferte, um den Schützen den Nachmittag möglichst angenehm zu machen. Der Dank des Vereins blieb nicht aus. Die Schützen hatten sich auch sehr gut am Schießen beteiligt. Der beste Schütze wurde Johann Osterkamp mit 25 Ring. Er wurde somit Schützenkönig. Der neue König lud nun zu seiner hohen Würde den Verein sofort zu einem Fass Bier bei Nachtigall ein.

1932 25 jähriges Bestehen des Vereins
Es sollen folgende Vereine eingeladen werden: Scharringhausen, Holzhausen, Bahrenborstel, Kuppendorf, Woltringhausen, Stelle, Barenburg, Varrel, Sulingen I und II. Die Festrede hält A. Gubert. Als Ehrendamen sind folgende Damen namhaft gemacht worden: Fräulein Gubert, Dreier, Hugo, Becker, Beuermann, Wolter, Förthmann, Höfener, Erna Ihlo, Sophie Griewe, Dora Becker, Dora Sprickerhoff, M. Brokate, Mariechen Barnewold.

Auszug aus dem Protokoll vom 19.05.1935
Der Bau des neuen Scheibenstandes soll zurückgestellt werden. Es soll am Sonntag vor Pfingsten auf dem Kleinkaliberstand bei Meyersiek der König ausgeschossen werden. Schützenfest soll auf unserem Schützenplatz geschossen werden. Geschehnen Kirchdorf, Sonntag vor Pfingsten 1935: Es haben vor Pfingsten 54 Schützen auf die Königsscheibe geschossen. Die Königswürde errang Wilhelm Wührmann mit 22 Ring. Nachdem wurden wir von dem neuen König bei Meyersiek eingeladen zum Glase Bier. Nachdem wir unseren Durst gestillt hatten, wurde vom Hauptmann Antreten befohlen und es ging zum Vereinslokal, wo wir noch lange in bester Stimmung blieben.

1935 Nachtrag vom Schützenfest 1935
Wir hatten soeben das Katerfrühstück eingenommen, wo sich ein furchtbares Gewitter entlud, welches beide Zelte an Boden warf, es war ein Glück, dass der Lehrer Kinder in Scheune gerufen, sonst wären wo möglich viele Kinder zu Schaden gekommen. Es lief nun alles nach hause, es waren nur ein paar Schützten, die noch mit aufräumen taten. Besonders der Oberlandjäger Lühmann mit geholfen, es sah einfach trostlos aus. Es wurde dann sofort ein Wagen genommen, die Musik und Präsident und Schriftführer, welche die Gäste wieder einladen taten für den Abend. Viele Gäste kamen und haben noch gut gefeiert.

1937 Neue Satzung (nach nationalsozialistischer Vorgabe). Der Präsident heißt jetzt Vereinsführer.

1938 Präsident A. Gubert trat nach 30 jähriger Tätigkeit zurück und erhält 1939 ein Ehrendiplom für seine hervorragenden Leistungen. Sein Nachfolger wird Wilhelm Röhrkasten.

1939 bis 1949 Kein Vereinsleben

Auszug aus dem Protokoll vom 18.12.1949
In diesem Jahr soll wieder ein Schützenfest stattfinden, am 1. und 2. Pfingsttag.

Auszug aus dem Protokoll von 11.01.1952
Verschiedenes: die Schießbude erhält Ahrens. Es erhält jeder König eine Schützenschnur. Unser Hauptmann H. Sandmann wurde zum Schützenmajor befördert. Es sollen sämtliche Schützen Abzeichen haben, sowie Hut und Feder.

Auszug aus dem Protokoll vom 16.01.1954
Kassenbestand war 493,81 DM. Es wurde beschlossen einen neuen Scheibenstand zu bauen, nach einer Zeichnung. Der wird massiv, mit drei Schießständen. Die Zahlung soll durch Sammeln und Stiftungen finanziert werden. Die Sammlung soll sofort durchgeführt werden.

Nachtrag vom 26.06.1954
Es wurden die Einnahmen und Ausgaben bekannt geben. Es sind an Schulden 2156 DM

Auszug aus dem Protokoll vom 21.01.1956
Der Bau einer Toilette wird zurückgestellt und wird vom Vorstand und Erich Becker und Fritz Langhorst geregelt. In der nächsten Versammlung soll beschlossen werden, wie viele Schützenröcke angeschafft werden. Die Königskette wird während der Tanzveranstaltung abgelegt. W. Nordbrink stiftet dafür eine Ersatzkette.

Auszug aus dem Protokoll vom 26.01.1957
Dank PS Sparen gewann der Verein 1000 DM. Anschaffung einer neuen Fahne. Das Fest wird am 1. und 2. Pfingsttag gefeiert. Der Festwirt W. Brassers muss drei große Zelte und ein kleines stellen. Die Musik erhält. G. Hoier. Die Kapelle muss acht Mann stellen. Wilhelm Nordbrink stiftete die zweite Königskette. Die Gründer des Vereins erhalten Ehrendiplome. Es sind: Heinrich Schröder, Heinrich Förthmann, Ludwig Becker, Heinrich Oldendorf, Karl Wührmann, August Dreyer, Fritz Dreier, Johann Nordbrink, Fritz Thielker, Fritz Albers, Hermann Hugo, Heinrich Griewe, Wilhelm Rieckmann, August Koopmann.

1958
Auf Wunsch und Anregung der drei Schützenvereine Barenburg, Kirchdorf und Scharringhausen wurde am 01. März 1958 ein Dreibund geschlossen. Hierbei stand der sportliche Wettkampf aber auch das harmonische Feiern auf den Schützenfesten im Vordergrund.

1961
Heinrich Sandmann wird Präsident und löst Wilh. Röhrkasten ab.

Auszug aus dem Protokoll vom 18.01.1964
Dem Schießwart Otto Gubert wurde ein Lob ausgesprochen, weil er das Schießen und die Gewehre in Ordnung hat. Der Schießstand soll automatisiert werden. Erich Becker ist mit dem Umbau einverstanden. Automatische Scheiben: 3907 DM. Die Finanzierung: 2000 DM Darlehen Kasse, zinslos von Helmut Lübber 500 DM, wenn möglich erhält Helmut Lübber sein Geld sofort zurück. Die Zinsen sollen Brassers und Nachtigall übernehmen. Am Kreiskönigstreffen in Varrel soll teilgenommen werden.

Auszug aus dem Protokoll vom 21.01.1967
Eine Frauengruppe soll aufgegründet werden. Folgende Frauen wurden aufgenommen: Gerda Hundertmark, Irmgard Meyer, Erika Kopmann, Krista Nachtigall, Paula Ihlo. Anschaffung einer neuen Fahne.

Auszug aus dem Protokoll vom 18.01.1969
Fritz Langhorst wird Präsident.
Das Katerfrühstück findet nicht mehr statt. Dafür soll auf dem Schützenball ein Essen stattfinden. Ein Fahnenschrank wurde gekauft.

Auszug aus dem Protokoll vom 17.01.1970
Der neue Stand wurde vom Vorsitzenden Fritz Langhorst erläutert. Der Neubau wurde nach vorgebrachten Plänen beschlossen. Die Gesamtkosten dürfen 15000 DM nicht übersteigen. Die Ausführung und Leitung ist dem Vorstand übertragen. Es sollen Bausteine verkauft werden.

Auszug aus dem Protokoll vom 20.01.1979
Der Vorsitzende Fritz Langhorst teile mit, dass der von Heinrich Sünkenberg ins Leben gerufene Spielmannszug sich dem Schützenverein anschließen wolle. Die Versammlung begrüßte dieses. Der Schützenverein unterstützt den Spielmannszug mit einer Spende von 1000 DM. Heinrich Sünkenberg bedankte sich.

1980
Hermann Brandes wird zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt.

Auszug aus dem Protokoll vom 17.01.1981
Der Vorsitzende Hermann Brandes teile mit, dass geplant sei, am Schießstand eine Halle anzubauen. Die Familie Becker habe dies schon genehmigt. Gleichzeitig sollen die Toilettenanlagen in Stand gesetzt werden. Nach Aussprache bewilligte die Versammlung dieses Bauvorhaben.

1986
Schützenfest: Auf dem Hofe von Wilhelm Kastens (derzeitiger Schützenkönig) wurden in feierlicher Form Gedenktafeln enthüllt, worauf alle Kirchdorfer Schützenkönige seit 1907 im Bild festgehalten sind. Diese Tafeln hängen heute im Schützenhaus.

1989
10 jähriges Bestehen des Spielmannszuges.

Auszug aus dem Protokoll vom 19.01.1990
Das Jahrzehnte lange Vereinslokal des Schützenvereins Kirchdorf, das Gasthaus Nachtigall, schließt zum 31.01.1990. Auf der Jahreshauptversammlung entschieden sich die Mitglieder für das Gasthaus Koopmann als neues Vereinslokal. Gleichzeitig wurde ihm die Bewirtung für das Schützenfest übertragen. Dank sagte der Präsident H. Brandes dem Hause Nachtigall für die hervorragende Bewirtung der Schützen über drei Generationen.

1992
Hermann Brandes legt sein Amt als Präsident nach 12 Jahren nieder. Sein Nachfolger wird Fritz Griewe. Brandes wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Die Schützendamen feiern ihr 25 jähriges Jubiläum. Die Damen der ersten Stunde: Irmgard Meyer, Gerda Hundertmark, Erika Kopmann, Krista Nachtigall und Paula Ihlo.

1992 – 1999
Neubau Schützenhaus
Nachdem der Schützenverein über drei Generationen seinen Schießstand und eine Luftgewehrhalle auf dem Anwesen der Familie Becker auf Rüters Kamp hatte und die Familie Becker immer im festen Einvernehmen mit dem Schützenverein Kirchdorf sämtliche Umbau- und Renovierungsarbeiten duldete und auch förderte, war 1992 eine Verlegung des Eingangsbereiches, sowie der Einbau einer Heizungsanlage unumgänglich geworden. Einem entsprechenden Zuschußantrag wollte die Gemeinde nicht zustimmen, statt dessen wurde dem Schützenverein ein „Umzug“ des Schützenplatzes an die Iloge vorgeschlagen. Nun musste sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet werden: Der Bürgermeister Günter Sprick setzt sich mit seinen Gemeinderatsmitgliedern – trotz einiger Bedenken – für den Neubau eines Schützenhauses ein. Präsident Fritz Griewe und der Vorstand des Schützenvereins mobilisierten ihre Mitglieder für die anstehende große Aufgabe, auf einem neuen Festplatz ein Schützenhaus mit Schießstand in ehrenamtlicher Arbeit zu errichten. Im April 1997 ging es los. Viele fleißige Hände packten mit an, so dass bereits im Juli das Richtfest gefeiert werden konnte. Sonnabend für Sonnabend waren zwischen 12 und 22 Schützenbrüder am Werk. Gestärkt wurden sie jedes Mal durch ein kräftiges Frühstück, für das die Damen des Schützenvereins zuständig waren. Endlich war es dann soweit: Nach zweijähriger Bauzeit und insgesamt 9500 Arbeitsstunden konnte das neue Schützenhaus vollendet werden. Alle Beteiligten waren sichtlich froh aber auch mächtig stolz auf die geleistete Arbeit. Am Sonntag den 25.04.1999 stand für die Schützen als Feiertag die Einweihung des neuen „Eigenheims“ auf dem Programm. Seitdem hat nicht nur der Schützenverein mit seinen Sportschützen an der computergesteuerten Schießanlage beste Möglichkeiten zum Üben, sondern auch der Spielmannszug konnte mit seinen fast 50 Mitgliedern ein neues „Zuhause“ finden.

1994
Die Fahne wir zum Restaurieren weggegeben. Die alten Motive, sowie der Sinnspruch „Im Auge Klarheit, im Herzen Wahrheit“ werden übernommen. Die Weihe der neuen Fahne nimmt Pastor Joachim Kuklik im Beisein vieler befreundeter Vereine vor. Der Präsident Fritz Griewe spricht in seiner Rede den Wunsch aus, dass die Fahne Symbol für Frieden und Freundschaft sein möge.

1999
Die Delegiertentagung in Bahrenborstel legt den Schützenverein Kirchdorf als Ausrichter für das Kreiskönigstreffen 2001 fest. Helmut Husmann aus Kirchdorf wird neuer Kreiskönig.

2001
Die amtierende Majestät Rolf der Bohrmeister (Stubbemann) wurde von Heiner vom Wehrmannsdamm (Albers) abgelöst. Er regiert zusammen mit Ehefrau Barbara und dem Kinderkönigspaar Celina Dove und Christoph Albers für ein Jahr das Schützenvolk. Am Pfingstsamstag wurde ein Gruppenfoto mit allen anwesenden Schützendamen und Schützen gemacht.

Kreiskönigstreffen in Kirchdorf
Nach fast 2 jähriger Planung war es endlich soweit. Das Kreiskönigstreffen in Kirchdorf stand vor der Tür. Die Schießwettbewerbe waren beendet und das Eintreffen der ca. 2500 Schützendamen und Schützen wurde erwartet. Und dann kam alles anders als geplant. Es regnete in Strömen. Das Antreten auf dem geschmückten Sportplatz, sowie der geplante Umzug durch das Dorf fielen sprichwörtlich ins Wasser. Kurzerhand wurde der Festakt ins Festzelt verlegt. Präsident Fritz Griewe konnte 59 Vereine begrüßen. Neuer Kreiskönig wurde Heinfried Siemers vom Schützenverein Stehlen, Feldhausen, Lindern u. Sul. Bruch. Trotz des schlechten Wetters wurde es eine gelungene Veranstaltung die man so schnell nicht wieder vergisst.

Sascha Sandmann wird mit der Luftpistole Landesmeister des Nord – West – Deutschen - Schützenbundes und qualifiziert sich für die Teilnahme an der Deutschenmeisterschaft in München.

2004
Im Februar wurde im Schützenhaus eingebrochen. Der Tresor wurde beschädigt, konnte aber von Tätern nicht geknackt werden. Entwendet wurden Computer, Kaffee und Knobelbecher. Es entstand ein Schaden von ca. 1000,--€.
Daniela Stubbemann, Bianca Lehmkuhl und Karin Husmann nahmen in der Disziplin Olympisch Match an den Landesmeisterschaften in Bassum teil.
Karin Husmann konnte sich für die Deutschen Meisterschaften in München qualifizieren.

2005
Auf der Generalversammlung wurde von den Schützendamen der Antrag gestellt auch auf die Königsscheibe schießen zu dürfen. Dies entfachte eine rege Diskussion. Nach Abstimmung wurde der Antrag mit 2 Gegenstimmen angenommen. Die Damen zahlen jetzt den gleichen Beitragssatz wie die Herren (28,- €).
Gaby die Kurzentschlossene (Pschunder) wird erste Schützenkönigin des Vereins.

2007
Nach 15 jähriger Amtszeit tritt Fritz Griewe als Präsident zurück. Zu seinem Nachfolger wird Gerd Harzmeier gewählt.
Griewe wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Das Schützenvolk wird im Jahr des 100 jährigen Bestehens von Karsten vom Wiesengrund (Windhorn) mit seiner Frau Sigrid regiert.
Am 25. Mai feierte man mit befreundeten Schützenvereinen das 100 jährige Jubiläum. Es war ein tolles Fest an das sich alle gerne erinnern.
Vor dem Antreten wurde ein Gruppenfoto mit Schützen/innen und Spielmannszug gemacht, welches im Schützenhaus aushängt. Mit einem Sternmarsch ging es dann durch das geschmückte Kirchdorf zum Festplatz auf der Ihloge wo ausgiebig gefeiert wurde. Neuer König wurde Thorsten der Spiellustige (Struck) mit seiner Frau Manuela.
Am 22. September feierten die Damen ihr 40 jähriges Jubiläum mit den befreundeten Vereinen aus der Samtgemeinde. Mit ca. 200 Schützendamen wurde ausgiebig im Schützenhaus gefeiert. Ein besonderer Dank geht an Silke Falldorf die dieses Fest organisiert hat.
Auf der Delegiertentagung werden Daniela Stubbemann und Karin Husmann mit dem Meisterschützenabzeichen des Deutschen Schützenbundes für hervorragende Leistungen im Schießsport ausgezeichnet.

2008
Das Schützenjahr 2008 ist ein Jahr der Jubiläen. Viele Nachbarvereine hatten dazu eingeladen und wir sind gerne dieser Einladung gefolgt. Mit unserer Majestät Reiner vom Spielmannszug (Nachtigall) und seiner Frau Birgit wurde ausgiebig gefeiert. Seit September wird sich intensiv um die Jugendarbeit im Verein bemüht, was von den Kindern und Jugendlichen mit einer regelmäßigen Teilnahme an den Übungsterminen belohnt wird.
Im Dezember wurde zum zweiten Mal im Schützenhaus eingebrochen und Spielgeräte entwendet.

2009
Pfingsten – Schützenfest in Kirchdorf. Nach einem spannenden Stechen wird Katrin "die Nervenstarke" (Dove) die 2. Königin in unserem Verein und regiert mit Prinzgemahl Michael das Schützenvolk.
Das intensive Training mit den Schülern und Jugendlichen wird durch die Qualifikation zu den Landesverbandsmeisterschaften in Oldenburg in der Disziplin Luftpistole belohnt.
Das nächste Ziel ist es für die kommende Saison auch eine Schülermannschaft in der Disziplin Luftgewehr Freihand aufzubauen.

2010
In diesem Jahr fand das Zeltlager des KV IV in Kirchdorf statt. Mit fast 200 Kindern, Jugendlichen und Betreuern wurde ein Wochenende mit Spielen, Schießen und sehr viel Spass beim Schützenhaus verbracht. Hier nochmals Danke an alle Helfer.
Der Verein wird vom Fachverband Schießen mit einem Wanderpokal für die erfolgreiche Jugendarbeit ausgezeichnet. Acht jugendliche Sportschützen aus Kirchdorf qualifizieren sich für die Landesmeisterschaft in Oldenburg.

2011
Der Verein wird TALENTNEST des NWDSB. Dies ist eine besondere Auszeichnung für Vereine die eine erfolgreiche Jugendarbeit im Breiten- und Leistungssport vorweisen können. Die Übergabe des Zertifikates erfolgte im Rahmen einer Feierstunde mit den Jugendlichen, Eltern, Sponsoren und Vertretern der Gemeinde und des Schützenbundes. Sascha Sandmann konnte als Pate für das Talentnest gewonnen werden.

2014
Lea Grünenwald und Lea Sophie Osterkamp starten bei der Deutschen Meisterschaft in München in der Schülerklasse in der Disziplin Luftpistole. Sie sind die ersten im Verein, die sich in der Schülerklasse für die DM qualifizieren konnten. Die intensive Jugendarbeit trägt ihre Früchte.
Der Luftgewehrtstand wird komplett renoviert und mit 4 elektronischen Meyton Anlagen ausgestattet.